
Industrielle Dekarbonisierung: Neue Hochtemperatur-Großwärmepumpen
Mit der erweiterten CAHV-Serie reagiert Mitsubishi Electric auf den Bedarf nach industriellen Hochtemperatur-Lösungen und einer konsequenten Umstellung auf natürliche Kältemittel.
Skalierbare Hochtemperatur-Lösungen
Für den industriellen Bereich hat Mitsubishi Electric seine CAHV-Großwärmepumpenserie erweitert, um den hohen Anforderungen bei der Dekarbonisierung von Produktionshallen und Wärmenetzen gerecht zu werden. Die Systeme sind für hohe Vorlauftemperaturen ausgelegt, die bisher vornehmlich in fossil betriebenen Kesselanlagen erreicht wurden. Durch den modularen Aufbau lassen sich die Geräte effizient kaskadieren, was Leistungen im Megawatt-Bereich ermöglicht und somit auch für umfangreiche Bestandsgebäude eine gangbare Alternative zur Umstellung auf erneuerbare Wärmeerzeugung darstellt.
Fokus auf Effizienz und Kältemittel
Ein zentraler technischer Aspekt der neuesten Generation ist die Umstellung auf Kältemittel mit geringem Treibhauspotenzial (GWP), insbesondere Propan (R290) und R32. Die Implementierung der Power-Inverter-Technologie erlaubt eine präzise, stufenlose Anpassung der Leistung, wodurch sich der Stromverbrauch in Teillastphasen minimiert. Ergänzt wird dies durch eine autoadaptive Regelung, die die thermische Last der Gebäude kontinuierlich überwacht. Dies reduziert Taktzyklen des Verdichters, was nicht nur den Energiebedarf senkt, sondern maßgeblich zur Langlebigkeit der industriell genutzten Hardware beiträgt.
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