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Installationsanleitung
S-Klima SAS47RN2 Monobloc Luft-Wasser-Wärmepumpen: Installation und Inbetriebnahme

Technische Montage- und Inbetriebnahmeanleitung für die R32-Monobloc-Luft-Wasser-Wärmepumpenserie SAS47RN2 von S-Klima. Behandelt hydraulische Einbindung, Frostschutz, elektrische Verdrahtung und Entlüftung.
Montage und Inbetriebnahme der S-Klima SAS47RN2 Wärmepumpen
Die Baureihe SAS47RN2 ist ein kompaktes Luft-Wasser-Wärmepumpensystem in Monobloc-Bauweise mit dem zukunftssicheren Kältemittel R32. Da der gesamte Kältekreislauf hermetisch im Außengerät geschlossen ist, erfolgt die Gebäudeanbindung rein hydraulisch.
1. Standortwahl und Fundamentierung
- Das Außengerät muss auf einem tragfähigen, schwingungsgedämpften Sockel- oder Streifenfundament montiert werden.
- Es sind elastische Gummipuffer (Schwingungsdämpfer) zu verwenden, um Körperschallübertragung in den Baukörper zu vermeiden.
- Mindestabstände zu Wänden, Gehwegen und benachbarten Fenstern gemäß Planungsunterlagen einhalten, um Luftkurzschlüsse und Schallbelästigungen auszuschließen.
- Kondensatablauf frostsicher in ein Kiesbett oder ein beheiztes Abflussrohr leiten.
2. Hydraulische Installation
- Vor- und Rücklaufleitungen zwischen Außengerät und Heizkreisverteiler bzw. Pufferspeicher sind mit sauerstoffdichten, korrosionsbeständigen Rohren auszuführen.
- Sämtliche Außenleitungen müssen mit diffusionsdichter, UV- und witterungsbeständiger Wärmedämmung nach neuester GEG-Vorgabe isoliert werden.
- Frostschutzmaßnahme: Einbau von automatischen Frostschutzventilen am tiefsten Punkt der Außenschleife oder Befüllung mit geeignetem Glykol-Wassergemisch.
- Installation eines Schlammabscheiders mit Magnetitfilter im Rücklauf direkt vor dem Außengerät.
3. Elektrischer Anschluss und Sensorik
- Separater Netzanschluss mit träger Sicherung und allpoligem Reparaturschalter am Gerät.
- Anschluss des Steuerkabels zur Inneneinheit bzw. zum Systemregler.
- Montage und Verdrahtung des Außentemperaturfühlers (vorzugsweise an der kühlen Nord-/Nordwestwand ohne direkte Sonneneinstrahlung).
4. Inbetriebnahme und Hydraulischer Abgleich
- Gründliches Spülen und normgerechtes Entlüften der Gesamtanlage vor dem Verdichterstart.
- Überprüfung des Systembetriebsdrucks (typisch 1,5 bis 2,0 bar).
- Parametrierung der Heizkurve und Vorlauftemperaturgrenzen am Reglerdisplay.
- Probelauf in den Betriebsarten Heizen und Warmwasserbereitung mit Messung der Temperaturspreizung.
