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Installationsanleitung
Mitsubishi Electric M-Serie: Installation und Inbetriebnahme von Split-Klimageräten

Schritt-für-Schritt-Anleitung zur fachgerechten Montage, kältetechnischen Verrohrung, elektrischen Einbindung und Erstinbetriebnahme von Mitsubishi Electric M-Serie Split-Inverter-Systemen.
Überblick zur Installation der Mitsubishi Electric M-Serie
Die Raumklimageräte der M-Serie (wie MSZ-AP, MSZ-EF oder MSZ-LN) bestehen aus einem wandhängenden Innengerät und einem Inverter-Außengerät (MUZ bzw. MXZ Multisplit). Gemäß F-Gase-Verordnung dürfen kältetechnische Arbeiten ausschließlich von zertifiziertem Fachpersonal durchgeführt werden.
1. Standortwahl und Wandmontage des Innengeräts
- Mindestabstände: Halten Sie nach oben zur Decke mindestens 100 bis 150 mm Abstand und zu den Seiten mindestens 50 mm ein, um eine ungehinderte Luftzirkulation und Wartungszugänglichkeit zu gewährleisten.
- Befestigung: Die Montageplatte muss waagerecht mit einer Wasserwaage an tragfähigem Mauerwerk ausgerichtet und mit geeigneten Schrauben und Dübeln befestigt werden.
- Wanddurchbruch: Bohren Sie die Kernbohrung (typischerweise 65 bis 70 mm Durchmesser) mit einem leichten Gefälle von ca. 5 bis 10 mm nach außen, damit Kondenswasser sicher ablaufen kann.
2. Aufstellung des Außengeräts
- Fundament: Montieren Sie das Außengerät auf Schwingungsdämpfern (Gummipuffern) auf einer Bodenkonsole oder Wandkonsole, um Körperschallübertragungen auf das Gebäude zu vermeiden.
- Freiraum: Sichern Sie einen ungehinderten Luftein- und -austritt. Bei Wärmepumpenbetrieb mit Abtauung ist für einen freien Abfluss des Kondensats im Bodenbereich zu sorgen (ggf. Kondensatwannenbeheizung bei Frostgefahr einplanen).
3. Kältemittelleitungen und Bördelverbindungen
- Rohrmaterial: Verwenden Sie ausschließlich nahtlos gezogene, kältemittelgeeignete Kupferrohre mit passender Dämmung.
- Bördelung: Führen Sie saubere 45°-Bördelungen durch und verwenden Sie stets Drehmomentschlüssel gemäß Herstellerspezifikation (z. B. 1/4 Zoll ca. 14–18 Nm, 3/8 Zoll ca. 34–42 Nm), um Undichtigkeiten an den Konusverschraubungen zu verhindern.
- Leitungslängen: Beachten Sie die werkseitige Kältemittelvorfüllung (oft bis 7 oder 10 m Leitungslänge). Bei Überschreitung muss Kältemittel (z. B. R32) präzise nach Herstellertabelle per Waage nachgefüllt werden.
4. Dichtheitsprüfung, Evakuierung und Inbetriebnahme
- Druckprüfung: Überprüfen Sie den geschlossenen Kreislauf mit getrocknetem Stickstoff auf Druckstabilität (je nach Kältemittel bis zu Prüfdrücken von ca. 4,15 MPa).
- Vakuumierung: Evakuieren Sie das Leitungssystem mit einer zweistufigen Vakuumpumpe auf unter 270 Pa (2 mbar), um Feuchtigkeit und nicht kondensierbare Gase restlos zu entfernen. Halten Sie das Vakuum mindestens 15 bis 30 Minuten als Stehprobe.
- Öffnen der Ventile: Drehen Sie die Serviceventile am Außengerät behutsam mit einem Inbusschlüssel vollständig auf.
- Funktionsprüfung: Starten Sie den Testlauf im Kühl- sowie im Heizmodus. Kontrollieren Sie Stromaufnahme, Ausblasetemperaturen sowie das störungsfreie Ablaufen des Kondenswassers.
