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Flyer / Broschüre DAIKINZuletzt geprüft: 18.9.2026

DAIKIN Mobile Klimageräte: Raumklimatisierung ohne Festinstallation

Produktübersicht und technischer Ratgeber zu mobilen Monoblock-Klimageräten mit R-290 Kältemittel. Erläutert Kühlleistung, Schlauchdurchführung, Energieeffizienz und praktische Anwendungsbereiche.

DAIKIN Mobile Klimageräte: Sofortige Kühle ohne Montageaufwand

In Mietobjekten, denkmalgeschützten Gebäuden oder bei temporären Hitzewellen ist die Festinstallation einer Split-Klimaanlage oft baulich oder rechtlich nicht realisierbar. DAIKIN bietet hierfür leistungsstarke, steckerfertige Raumklimageräte mit dem natürlichen Kältemittel Propan (R-290) an.

Funktionsprinzip eines Monoblock-Klimagerätes

Im Monoblock-Gerät befinden sich Verdichter, Verdampfer und Verflüssiger in einem gemeinsamen Gehäuse. Über einen flexiblen Abluftschlauch wird die heiße Prozessluft durch ein abgedichtetes Fenster oder eine Wandöffnung ins Freie transportiert. Die gekühlte und entfeuchtete Raumluft wird an der Gerätefront gleichmäßig eingeblasen.


Technische Auslegung der Kühlleistung

Für eine effektive Kühlung muss die Kühllast des Raumes ermittelt werden. Als Faustformel für mitteleuropäische Wohnräume gilt:

  • Standard-Wohnräume (gute Dämmung, normale Fensterfläche): ca. 60–80 W/m²
  • Dachgeschosse oder Räume mit Südfenstern ohne Sonnenschutz: ca. 100–120 W/m²

Beispielrechnung

Ein Dachgeschoss-Arbeitszimmer hat eine Grundfläche von 25 m²: $$P_{\text{Kühl}} = 25\text{ m}^2 \cdot 110\text{ W/m}^2 = 2.750\text{ W} = 2{,}75\text{ kW}$$

Ein mobiles Klimagerät mit einer Nennkühlleistung von ca. 2,6 bis 3,5 kW (9.000 bis 12.000 BTU/h) deckt diese Kühllast zuverlässig ab.


Effizienz-Tipps für die Praxis

  1. Fensterabdichtung (Air-Lock / Hot-Air-Stop): Ein einfaches Hinaushängen des Schlauchs durch das gekippte Fenster führt zum Nachströmen heißer Außenluft und mindert den Kühleffekt drastisch. Verwenden Sie stets eine dichte Textil- oder Scheibenabdichtung.
  2. Kompakte Schlauchführung: Je kürzer der Abluftschlauch gehalten wird, desto weniger Wärme gibt der heiße Schlauch selbst an den Raum ab.
  3. Kondensat-Handling: Moderne Geräte nutzen das Kondenswasser zur Kühlung des Verflüssigers (Slinger-Up-Verfahren) und blasen es über die Fortluft ab, sodass der interne Behälter nur selten manuell entleert werden muss.

Hersteller-Videos und Social Media

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