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Installationsanleitung DAIKINZuletzt geprüft: 16.9.2026

DAIKIN Kanal- und Deckeneinbaugeräte (FPA / FDXM): Planung und Einbau

Praxisleitfaden für die Montage und Integration von DAIKIN Kanal- und Deckeneinbauklimageräten in abgehängte Decken. Behandelt Mindestdeckenhöhen, Kondensatabführung, externe statische Pressung und Luftkanalanschlüsse.

Montage von DAIKIN Kanal- und Deckeneinbaugeräten

Kompakte DAIKIN Deckeneinbau- und Zwischendeckengeräte (wie die Serien FDXM / FBA) bieten eine unsichtbare Klimatisierung, bei der nach der Fertigstellung lediglich Ausblas- und Ansauggitter sichtbar bleiben. Dies erfordert jedoch eine präzise bauseitige Vorbereitung und sorgfältige Installation.

Bauseitige Einbauvoraussetzungen

  • Zwischendeckenhöhe: Für die meisten flachen Kanalgeräte ist ein lichter Freiraum von mindestens 200 bis 240 mm in der Deckenunterkonstruktion erforderlich.
  • Revisionsöffnungen: Es muss zwingend eine ausreichend dimensionierte Revisionsöffnung (mind. 450 x 450 mm bzw. Geräteabmessung) vorgesehen werden, um Zugang zum Elektronikkasten, den Kältemittelanschlüssen und dem Luftfilter zu gewährleisten.
  • Aufhängung: Die Befestigung erfolgt über vier M8- oder M10-Gewindestangen, die mit Schwingungsdämpfern entkoppelt an der Rohdecke montiert werden.

Luftkanal- und Gitteranschlüsse

  • Externe statische Pressung (ESP): Über den Schalter auf der Hauptplatine oder die Kabel-Fernbedienung muss die externe statische Pressung passend zum Kanalnetz eingemessen und konfiguriert werden, um den erforderlichen Luftvolumenstrom zu sichern.
  • Kanalisolierung: Alle Vor- und Rückluftkanäle sind dampfdiffusionsdicht zu dämmen, um Kondensatbildung an den Blechoberflächen bei sommerlichem Kühlbetrieb zu verhindern.
  • Filterzugang: Bei Geräten ohne automatische Filterreinigung muss die Filterkassette für den Endkunden einfach von unten oder von der Geräterückseite herausnehmbar sein.

Kondensatableitung und Sicherheit

  • Kanalgeräte verfügen meist über eine werkseitig integrierte Kondensathebepumpe mit definierter maximaler Förderhöhe (in der Regel ca. 600 bis 700 mm ab Geräteunterkante).
  • Nach dem Bogen nach oben muss die Ablaufleitung mit einem stetigen Gefälle von mindestens 1:100 verlegt werden.
  • Vor Inbetriebnahme ist eine Funktionsprüfung durch Einfüllen von Wasser in die Kondensatwanne durchzuführen, um Schaltpunkte des Schwimmerschalters und Dichtigkeit der Rohrverbindungen zu verifizieren.

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