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Kondensatablauf beim Monoblock: Frostschutz durch Begleitheizband?

von Markus F. · 06.10.2026, 05:01 · 24 Aufrufe · 3 Antworten

Markus F. · 06.10.2026, 05:01

Hallo zusammen, ich bereite gerade meinen Monoblock fuer den ersten Winter vor. Die Aufstellung erfolgt auf einem Fundament mit Kiesbett unter dem Geraet. Da wir in einer eher frostigen Region wohnen, mache ich mir Gedanken ueber den Kondensatablauf bei tiefen Temperaturen. Die Standard-Wanne des Geraets scheint mir nicht ausreichend beheizt, um gefrierendes Kondenswasser bei hoher Luftfeuchtigkeit sicher zu verhindern. Hat jemand von euch bereits erfolgreich ein selbstregulierendes Begleitheizband am Ablauf nachgeruestet? Mich wuerde interessieren, ob man hier direkt an die interne Steuerung der Wärmepumpe gehen kann oder ob eine externe Loesung mit separatem Thermostat besser funktioniert. Ich moechte ungern riskieren, dass sich durch einen verstopften Abfluss Eis in der Bodenwanne bildet, das dann bei der Abtauung eventuell sogar Komponenten beschaedigt. Fuer Tipps zur elektrischen Anbindung oder allgemeine Erfahrungswerte zur Kondensatfuehrung bei Monoblöcken waere ich euch sehr dankbar. Ich moechte beim ersten Frost keine boesen Ueberraschungen erleben.

Andreas K. · 06.10.2026, 05:02

Hallo Markus, als SHK-Meister kann ich Ihnen hierzu eine klare Empfehlung geben. Bitte verzichten Sie tunlichst auf Eingriffe in die interne Steuerung Ihres Monoblocks. Gemäß VDI 4645 und den geltenden Gewährleistungsbedingungen der Hersteller führen solche Modifikationen zum sofortigen Erlöschen Ihrer Garantieansprüche. Sollten Sie eine Begleitheizung realisieren wollen, nutzen Sie bitte eine autarke Lösung mit externem Thermostat, der den Schaltpunkt bei etwa zwei Grad Celsius setzt. Achten Sie bei der Installation zwingend darauf, dass das Heizband VDE-konform verlegt wird und der elektrische Anschluss ausschließlich durch eine Elektrofachkraft erfolgt. Wenn Ihre Bodenwanne keine ausreichende thermische Entkopplung zum Kiesbett aufweist, kann eine gezielte Beheizung tatsächlich einen Eispanzer verhindern.

Stefan B. · 06.10.2026, 05:02

Servus Markus, ich hab das bei meiner WP letztes Jahr genau so gelöst, wie du es vorhast. Hab mir ein selbstregulierendes Heizband aus dem Baumarkt geholt und das einfach lose in der Wanne zum Ablauf hin verlegt. Wichtig ist, dass das Wasser wirklich wegkommt und sich kein Rückstau bildet, sonst hast du den Eispfropfen genau da, wo du ihn nicht haben willst. Ich hab das Ganze über eine simple smarte Steckdose mit Außentemperaturfühler gelöst. Sobald es unter drei Grad geht, schaltet das Ding ein. Funktioniert bisher tadellos und war in einer halben Stunde installiert. Mach dir keinen Stress wegen der internen Elektronik, das ist den Aufwand nicht wert, wenn es mit einem externen Sensor genauso sicher klappt.

Markus F. · 06.10.2026, 05:02

Vielen Dank für die schnellen Antworten! Andreas, der Hinweis auf den Garantieverlust durch Eingriffe in die interne Steuerung ist Gold wert, das lasse ich definitiv bleiben. Die Idee mit der autarken Lösung via externem Thermostat klingt für mich als Bauherren sehr sicher und praktikabel. Stefan, dein Praxisbericht motiviert mich. Ich werde mir nun ein hochwertiges Heizband besorgen und es mit einem separaten Fühler betreiben. Eine smarte Steuerung habe ich ohnehin im Haus, das lässt sich leicht integrieren. Ich achte penibel darauf, dass der Ablauf frei bleibt und das Wasser ungehindert im Kiesbett versickern kann. Dann sollte ich für die frostigen Nächte im Winter gut gewappnet sein.

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